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Fortbildungen

Neben meiner Tätigkeit als Lehrende an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien - Ludwig van Beethoven Institut für Klavier in der Musikpädagogik (nähere Informationen hier) bin ich regelmäßig als Vortragende im Rahmen von LehrerInnen-Fortbildungen für die Musikschulwerke von Österreich und Südtirol tätig. Unten stehend finden sich ausgewählte Beispiele für Themenfelder.

Ich freue mich über Anfragen für Fortbildungen an Ihrem Standort.

„Ran an die Tasten!“ - 

die ersten Monate

am Klavier

Fortbildung für PianistInnen

Die ersten musikalischen Erfahrungen am Klavier, das entdeckende Erkunden der Tastatur und des eigenen Spielapparates, das Erforschen des Klavierinnenraums, das Lauschen der vielfältigen Klangwelt des Instruments, all das und noch viel mehr sind prägende Momente für die musikalische Laufbahn der SchülerInnen in der ersten Zeit am Klavier. Wie kann diese bedeutende Phase fantasievoll, kreativ und spielerisch gestaltet werden? Die Fortbildung richtet sich an alle Lehrpersonen, insbesondere an „Junglehrer/innen“, die Anregungen für einen abwechslungsreichen, lustvollen und zugleich zielorientierten und strukturierten Anfänger-unterricht bekommen wollen.

 

Brennpunkt „Musizieren“

Vom Schaffen künstlerischer Spiel– und Lernräume im Klavierunterricht

Fortbildung für alle InstrumentalistInnen

Welchen Stellenwert hat eigentlich das Musizieren im Instrumentalunterricht? Wie kann ich als Lehrender Musiziermomente initiieren, in denen ein intensives Erleben der Musik, ein Sich-Hingeben in den Musizierprozess, ein Gefühl von Flow erreicht werden kann? Wie kann ich dies von der ersten Unterrichtsstunde an als Grundbedingung jeglichen musikalischen Lernens etablieren? Auf welche Weise wird dies auch bei technischer Basisarbeit wie Tonleiter-Spiel oder Tonübungen möglich?  

Diese Fortbildung zeigt Wege auf, wie man im Instrumentalunterricht von Anfang an künstlerische Momente schaffen kann und wie der Umgang mit unterschiedlichen Unterrichtsformen Räume schafft, in denen musiziert und implizit gelernt wird. 

Vom Solistentum zu Musizier- und Lernpartnerschaften

Gruppenunterricht am Klavier als Herausforderung und Chance

Fortbildung für PianistInnen (auch für andere Instrumentengruppen möglich)

 

Gruppenunterricht ist in den letzten Jahren eine verbreitete Unterrichtsform an Musikschulen geworden – oftmals leider rein aus ökonomischen Überlegungen. Selten wurden Lehrende spezifisch für Gruppenunterricht am Klavier ausgebildet und stehen nun vor der Aufgabe, selbst Modelle und Lösungsansätze zu entwickeln.

Welche Vorteile und Chancen kann diese Unterrichtsform haben? Wie kann der Einzelunterricht methodisch durch die Beschäftigung mit Herausforderungen des Gruppenunterrichts profitieren? Welches Methodenrepertoire, welche didaktischen Fertigkeiten benötige ich als Lehrender für die Arbeit mit Gruppen?

Technik üben von Anfang an 

oder

Von Wolken, Kraken und Klettverschlüssen

Fortbildung für PianistInnen

 

Wie können pianistische Bewegungen von Beginn des Klavierunterrichts an lustvoll und doch gleichzeitig technisch fundiert vermittelt werden? Wie schafft ein spielerischer Umgang mit elementarer Klaviertechnik eine solide Basis, um später in anspruchsvolleren Werken der Klavierliteratur komplexe Bewegungsabläufe meistern zu können? 

 

Jeder Anfänger bringt ein Repertoire an Bewegungen in die erste Klavierstunde mit, aus dem Lernende und Lehrende schöpfen können. Ziel des Unterrichts ist es, diese Bewegungsmuster in einem pianistischen und vor allem musikalischen Zusammenhang zum Leben zu erwecken und so die Natürlichkeit der Spielbewegung, die Lust an instrumentalen Geschicklichkeitsspielen und das Bedürfnis nach Ausdruck vom ersten Ton an zu fördern.

Bühne frei!

Vom Umgang mit Auftritts- und Wettbewerbssituationen

Fortbildung für PianistInnen (auch für andere Instrumentengruppen möglich)

Der Moment, wenn man auf die Konzertbühne tritt oder sich einer Jury stellt, ist ein punktuelles Ereignis. Ihm vorgelagert liegt allerdings ein langer, sich stets erneuernder Prozess, der im Unterricht gut vorbereitet und begleitet werden will.

Im Zentrum steht eine wert-schätzende Lehrenden-SchülerInnen Beziehung mit einer entsprechenden ermutigenden und lernfördernden 

Kommunikation. Der Prozess führt weiter von Strategien in der Bewältigung des Lampenfiebers über das Wissen von der Bedeutung des Übe-Prozesses und mündet schließlich in Fragen zur Wahl entsprechender bühnentauglicher Literatur. Welchen Kriterien sollte da Beachtung geschenkt werden?